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Als kürzlich, ungefähr auf dem medialen Zenith der so genannten „Schweinegrippe“, eine Horde Säue die Rasenfläche vor dem Europäischen Patentamt in München durchpflügte, da ging es den (zweibeinigen) Demonstranten nicht wirklich um ansteckende Viren. Ihre Forderung: „Keine Patente auf Leben!“ Ein Fall für die Krisenkommunikation des Patentamtes, wie Kommunikationschef Oswald Schröder sich erinnert. Als dann wenige Wochen später der Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Wolfgang Heckl, auf Einladung des Deutschen Mediennetzwerks einen Vortrag im Patentamt hielt, nahm er...
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223 mal gelesen
Große Skepsis gegenüber neuen Technologien bei Lehrern und Politikern, aber auch bei vielen Medienvertretern sieht Dr. Ulrich Eberl als eine der schwierigsten Herausforderungen für die Innovationskommunikation an. Aber auch interne Barrieren in Innovationsprozessen gilt es zu überwinden, berichtet der Leiter der Innovationskommunikation bei Siemens. Eberl setzt sich außerdem dafür ein, dass die Auseinandersetzung mit zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen stärker als früher Einfluss auf Forschung und Unternehmensstrategie, ja sogar auf die Strukturen des Unternehmens hat.Herr Dr...
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Kommunikation einbinden in den Innovationsprozess
Von Klaus Burmeister, Gründer und Gesellschafter der Zukunftsberatung Z_punkt; davor Wissenschaftler am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) der FU Berlin
Der Zwang, ständig neue Produkte auf den Markt bringen zu müssen, führt auch zu neuen Anforderungen an die Kommunikation und das Management von Innovationen. Nicht nur die Umschlagsgeschwindigkeit der Produkte steigt, auch deren Komplexität nimmt ständig zu. Der Kunde auf der anderen Seite kommt mit den neuartigen Features nicht immer mit; er erlebt die Optionsvielfalt auch als Überforderung. Vor der Entscheidung für ein TV-Gerät, für ein System zum Musikhören oder für den passenden Gebührentarif gibt er entweder auf oder hat nach der Entscheidung zumindest Bedenken.
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Innovationen in Zeiten der Sparsamkeit
Von Dirk Loop, Executive Partner der Beratung cipoc ltd. und Moderator eines der größten deutschsprachigen Foren zu Innovationsmanagement (XING)
Wie schafft man Innovationen auch in Zeiten der Sparsamkeit? Richtig, durch steigende Produktivität im Innovationsprozess. Und wie steigert man die Produktivität? Genau, durch Arbeitsteilung und Spezialisierung. Die Idee hatte schon Adam Smith. Auch in der Informationstechnik bleibt die Zusammenarbeit der entscheidende Faktor. Sie macht Unternehmen wettbewerbsfähig, flexibel, schnell und kundenorientiert. Doch das Konzept der Arbeitsteilung ist im Innovationsmanagement deutscher Unternehmen noch nicht sehr verbreitet. Die Öffnung des Innovationsprozesses und die aktive strategische Nutzung...
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Vom Makel zum Vorteil
Von Dr. Herbert Münder, seit 2002 Geschäftsführer der Initiative Wissenscaft im Dialog
Vom Reputationsrisiko zum Wettbewerbsvorteil: Die Wissenschaftskommunikation hat in den vergangenen zehn Jahren eine Entwicklung genommen, die Ende der neunziger Jahre noch ganz und gar unmöglich schien. Da schaute die Scientific Community noch skeptisch auf jene, die ihre Forschung einem Laienpublikum präsentierten. „Hat der das nötig?“, war ein gängiger Kommentar, wenn Forscher in Zeitungsinterviews oder bei Tagen der offenen Tür die Ideen und Ziele der eigenen Forschungsarbeit erläuterten. Reputation war mit der Vermittlung von Wissenschaften kaum zu gewinnen. Eher konnte man dami...
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Ein offenes Wort...
Kolumne "Killers Applikation"
Open Innovation heißt so, weil‘s dabei offen zugeht. Jeder kann mittun beim Ausdenken, Ausprobieren und Austesten: Unternehmen, Partner und Kunden, also die, die an Innovationen verdienen möchten, die, die mitverdienen wollen, und die, die schließlich alles bezahlen sollen.
Und man merkt‘s diesen Innovationen an, dass viele zu ihrem Gelingen beitragen, den virtuellen Maschinen etwa. Jene heißen so, weil‘s keine sind, sie vielmehr bloß so wirken. Der Marktführer VMware stellt ein Stückchen Gratis-Software ins Netz. Nerds oder geschäftstüchtige Entwickler bauen wirkungsmächtige ...
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„Eine Innovation muss dreimal erfunden werden“
Als vermeintlicher Urknall der neueren Innovationsforschung gilt ein Buch des damaligen Harvard- und heutigen Berkeley-Professors Henry Chesbrough aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Open Innovation“. Dass sich die Wissenschaft schon Jahre zuvor mit der
Mit Web 2.0 und Crowdsourcing hat das Thema „Open Innovation“ wohl endgültig seinen Zenit in der öffentlichen Diskussion erreicht. Aber ist es auch schon in den Unternehmen angekommen, Herr Prof. Gassmann? Wie wird es dort am besten umgesetzt?
Maßnahmen im Bereich Open Innovation müssen sich vor allem immer daraus ergeben, was man zuvor an Wettbewerbsvorteilen aus der Unternehmensstrategie abgeleitet hat. Wir sehen in der Umsetzung drei Kernprozesse: erstens den „outside-in“-Prozess, etwa durch die Nutzung von Netzwerken, zweitens den „inside-out“-Prozess, etwa durch die Komme...
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Kolumne "Communiqué"
Kolumne "Communiqué"
Es dauerte nur wenige Tage: Gerade erst war Lego mit seinen Bausätzen für die Spielzeugroboter „Mindstorms“ auf den Markt gekommen, da war das Betriebssystem der zentralen Steuereinheit auch schon gehackt. Man muss es deshalb dem Hersteller der bunten Bauklötzchen hoch anrechnen, dass er nach anfänglicher Ratlosigkeit schließlich „aus dem Bug ein Feature“ machte, wie man heute wohl sagt. Anstatt nämlich die Hacker juristisch zu verfolgen, wurden sie als innovative Nutzer geadelt und geradezu eingeladen, sich noch stärker in die Produktentwicklung mit einzubringen. Wurde das Inno...
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