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Als kürzlich, ungefähr auf dem medialen Zenith der so genannten „Schweinegrippe“, eine Horde Säue die Rasenfläche vor dem Europäischen Patentamt in München durchpflügte, da ging es den (zweibeinigen) Demonstranten nicht wirklich um ansteckende Viren. Ihre Forderung: „Keine Patente auf Leben!“ Ein Fall für die Krisenkommunikation des Patentamtes, wie Kommunikationschef Oswald Schröder sich erinnert. Als dann wenige Wochen später der Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Wolfgang Heckl, auf Einladung des Deutschen Mediennetzwerks einen Vortrag im Patentamt hielt, nahm er...
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Große Skepsis gegenüber neuen Technologien bei Lehrern und Politikern, aber auch bei vielen Medienvertretern sieht Dr. Ulrich Eberl als eine der schwierigsten Herausforderungen für die Innovationskommunikation an. Aber auch interne Barrieren in Innovationsprozessen gilt es zu überwinden, berichtet der Leiter der Innovationskommunikation bei Siemens. Eberl setzt sich außerdem dafür ein, dass die Auseinandersetzung mit zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen stärker als früher Einfluss auf Forschung und Unternehmensstrategie, ja sogar auf die Strukturen des Unternehmens hat.Herr Dr...
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„Innovationen müssen gesellschaftlich Anschluss finden''
„Innovationen müssen gesellschaftlich Anschluss finden''
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Neue Technologien und Produkte entstehen heute grundlegend anders als noch vor wenigen Jahrzehnten: Ähnlich wie schon Johannes Gutenberg, der sich das Prinzip seiner Druckerpresse aus einer ganz anderen „Branche“ abgeschaut hat, nämlich von den Winzern, wird Wertschöpfung in den Unternehmen heute interaktiv verstanden – durch die enge und frühzeitige Einbeziehung von Kunden und Mitarbeitern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen, ja sogar Mitbewerbern. Ändern müssten sich damit aber zugleich auch die Methoden und Werkzeuge, mit denen Innovationen heute kommuniziert werden, forder...
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,,Keine Verlängerte Werkbank''
Wie effizient funktioniert die Umsetzung neuer Technologien in erfolgreiche Produkte? Klappt der Technologie- und Wissenstransfer aus Wissenschaft und Forschung? Bei diesen zentralen Fragen helfen Methoden aus dem Werkzeugkasten der „Open Innovation
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Wie effizient funktioniert die Umsetzung neuer Technologien in erfolgreiche Produkte? Klappt der Technologie- und Wissenstransfer aus Wissenschaft und Forschung? Bei diesen zentralen Fragen helfen Methoden aus dem Werkzeugkasten der „Open Innovation“ dabei, die eigenen Chancen im Wettbewerb besser zu erkennen und somit Verbesserungspotenziale gezielter nutzen zu können. Antworten liefert die neue Anthologie „Fokus Technologie“. Ein Interview mit Projektleiter Prof. Dr. Joachim Warschat.
Herr Prof. Warschat, wann ist Ihrer Meinung nach Technologie- und Wissenstransfer in Zeiten von â€...
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Kommunikation einbinden in den Innovationsprozess
Von Klaus Burmeister, Gründer und Gesellschafter der Zukunftsberatung Z_punkt; davor Wissenschaftler am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) der FU Berlin
Der Zwang, ständig neue Produkte auf den Markt bringen zu müssen, führt auch zu neuen Anforderungen an die Kommunikation und das Management von Innovationen. Nicht nur die Umschlagsgeschwindigkeit der Produkte steigt, auch deren Komplexität nimmt ständig zu. Der Kunde auf der anderen Seite kommt mit den neuartigen Features nicht immer mit; er erlebt die Optionsvielfalt auch als Überforderung. Vor der Entscheidung für ein TV-Gerät, für ein System zum Musikhören oder für den passenden Gebührentarif gibt er entweder auf oder hat nach der Entscheidung zumindest Bedenken.
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Innovationen in Zeiten der Sparsamkeit
Von Dirk Loop, Executive Partner der Beratung cipoc ltd. und Moderator eines der größten deutschsprachigen Foren zu Innovationsmanagement (XING)
Wie schafft man Innovationen auch in Zeiten der Sparsamkeit? Richtig, durch steigende Produktivität im Innovationsprozess. Und wie steigert man die Produktivität? Genau, durch Arbeitsteilung und Spezialisierung. Die Idee hatte schon Adam Smith. Auch in der Informationstechnik bleibt die Zusammenarbeit der entscheidende Faktor. Sie macht Unternehmen wettbewerbsfähig, flexibel, schnell und kundenorientiert. Doch das Konzept der Arbeitsteilung ist im Innovationsmanagement deutscher Unternehmen noch nicht sehr verbreitet. Die Öffnung des Innovationsprozesses und die aktive strategische Nutzung...
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Vom Makel zum Vorteil
Von Dr. Herbert Münder, seit 2002 Geschäftsführer der Initiative Wissenscaft im Dialog
Vom Reputationsrisiko zum Wettbewerbsvorteil: Die Wissenschaftskommunikation hat in den vergangenen zehn Jahren eine Entwicklung genommen, die Ende der neunziger Jahre noch ganz und gar unmöglich schien. Da schaute die Scientific Community noch skeptisch auf jene, die ihre Forschung einem Laienpublikum präsentierten. „Hat der das nötig?“, war ein gängiger Kommentar, wenn Forscher in Zeitungsinterviews oder bei Tagen der offenen Tür die Ideen und Ziele der eigenen Forschungsarbeit erläuterten. Reputation war mit der Vermittlung von Wissenschaften kaum zu gewinnen. Eher konnte man dami...
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Ein offenes Wort...
Kolumne "Killers Applikation"
Open Innovation heißt so, weil‘s dabei offen zugeht. Jeder kann mittun beim Ausdenken, Ausprobieren und Austesten: Unternehmen, Partner und Kunden, also die, die an Innovationen verdienen möchten, die, die mitverdienen wollen, und die, die schließlich alles bezahlen sollen.
Und man merkt‘s diesen Innovationen an, dass viele zu ihrem Gelingen beitragen, den virtuellen Maschinen etwa. Jene heißen so, weil‘s keine sind, sie vielmehr bloß so wirken. Der Marktführer VMware stellt ein Stückchen Gratis-Software ins Netz. Nerds oder geschäftstüchtige Entwickler bauen wirkungsmächtige ...
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