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Big Data: Umgang mit der Datenflut von morgen
Interview Dr. Stefan Rüping, Leiter »Integrated Data Mining« am Fraunhofer IAIS
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© istockphoto.com/tomislz —
Big Data: Umgang mit der Datenflut von morgen
Herr Dr. Rüping, wie würden Sie »Big Data« definieren?
Wir verstehen unter Big Data immens große Datenmengen, die mit Standard-Techniken – zum Beispiel herkömmlichen Datenanalyse-Tools – nicht mehr zu verarbeiten sind. Big Data ist keine feststehende, sondern eine relative Datenmenge, die sich mit der fort-schreitenden technischen Entwicklung verändert. Heute liegt diese Größe im Bereich einiger Gigabytes bis Terabytes. In Zukunft werden wir über Petabytes als Big Data sprechen.Um diese Datenmengen analysieren und vor allem verstehen zu können, braucht man spezielle Methoden, Technologien ...
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GIS – über Iffezheim hinaus!
Kolumne "Wild Duck"
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Geoinformationssysteme werden schon länger und immer vielfältiger eingesetzt. Man schaut sich auf Bildschirmen die Bodenschätze, Erdbebenzonen, Fernwärmerohre, U-Bahnen oder ganz simpel die in Häusern verlegten Heizrohre an. Archäologen können die bisherigen Funde im System dargestellt sehen und Prognosen für weitere Schätze erarbeiten. Hoch spannend! Die Systeme entwickeln sich rasant weiter. Wird das bald wie Google-Maps für jeden da sein? Für Hobby-Meereskundler oder für Privat-Astronomen? Ich frage zwei junge Leute hier neben mir. Die Geographie-Studentin weiß, dass man die Bedienung ...
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Software „durchgräbt“ das Erdreich
Mobiles Assistenzsystem schafft bei Bauvorhaben Klarheit, wo und welche Erdleitungen im Untergrund verborgen sind
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Aus den Augen – aus dem Sinn. Wenn sich der Bagger in das Erdreich gräbt, wäre mit dieser Logik eine Katastrophe vorprogrammiert. Ein falscher Hieb mit der Schaufel in eine Gasleitung könnte schlimmstenfalls ein ganzes Wohnviertel zerstören. Aber auch weniger dramatische, doch ebenfalls folgenschwere und teure Schäden wie ein Ausfall von Strom- und Wasserversorgung oder der Telefonverbindungen müssen bei Bauarbeiten in Siedlungsgebieten verlässlich verhindert werden. Die Planungsbüros stehen daher regelmäßig vor der Aufgabe, aktuelle Informationen über alle im Erdreich vorhandenen ...
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Ohne Karte kein Plan
Offene Standards für raumbezogene Informationen überwinden die Grenzen zwischen Ländern und Fachdomänen
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Um die Ausbreitung einer Pandemie wirksam zu bekämpfen, sind möglichst lückenlos alle potentiellen Übertragungswege in die Bekämpfungsstrategie einzubeziehen. Planungsstäbe und Einsatzkräfte benötigen dazu schnell aktuelle und vollständige Karten, auf denen die Infektionslage, aber auch zusätzliche Informationen wie die Verkehrsströme, auf denen sich die Infektion weiter verbreiten kann, verzeichnet sind. Auch in anderen Katastrophenfällen wie beispielsweise Erd- und Seebeben, Überflutungen oder Wirbelstürmen kann die Einsatzplanung darauf angewiesen sein, in kürzester Zeit über ...
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Wissensnetz statt Datendschungel
E-Government-Framework nutzt vorhandene Datenpools für aufgabenbezogene und zielgruppengerechte Mehrwertdienste
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Karlsruhe, Fraunhofer IITB – Eine Tagung der NATO-Spitze, eine Großübung zur Simulation eines Störfalls im Kernkraftwerk, das dauerhafte Monitoring von Pegelständen und Vorsorgemaßnahmen entlang eines hochwassergefährdeten Flusslaufes oder aktuelle Informationen für Wissenschaftler, Behörden und Bürger über die Luft- und Wasserqualität – behördliche Aufgabenstellungen wie diese müssen durch IT unterstützt werden. Dabei sind allerdings auch immer wieder die gleichen Schwierigkeiten zu überwinden. So muss sichergestellt werden, dass alle benötigten Daten aus den unterschiedlichsten ...
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- Kernreaktor-Fernüberwachung
- KFÜ
- Bildauswertung
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- System-Lösung
- Informationsplattform
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Den Wissens-„Schleier“ lüften
Aufklärungsbedarfskarten zeigen auf einen Blick, wo und wann im Krisengebiet neue Beobachtungsdaten erfasst werden müssen
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In der Einsatzzentrale arbeiten die Experten unter Hochdruck: Die von der Überflutung betroffenen Gebiete erstrecken sich über weite Teile der Flusslandschaft. Eine Vielzahl an Städten, Gemeinden und Gehöften sind unmittelbar von den Wassermassen bedroht. Laufend gehen neue Meldungen ein: Lageberichte der örtlichen Einsatzkräfte, Vorhersagen des Wetterdienstes, Pegelstandsmessungen, Satellitenbilder, Videos der Aufklärungsflugzeuge oder Infrarotbilder von den Thermokameras der Hubschrauberstaffel. Parallel dazu müssen Rettungseinsätze geleitet, die Bevölkerung verlässlich über den Verlauf ...
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Grenzöffnung für Katastrophendaten
Europaweite Plattform für Multi-Risikomanagement beseitigt die Hürden im grenzüberschreitenden Informationsaustausch
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Ein grenzenloses Europa: Bei Flüssen, Wäldern oder auch Bergmassiven ist dies nur „natürlich“, und selbst im Personen- und Güterverkehr ist das Überwinden der Ländergrenzen mittlerweile unproblematisch. Beim Informationsaustausch zum Umwelt- und Katastrophenschutz dagegen werden die nationalen Hürden erst allmählich überwunden. Aktuell arbeiten die Staaten der Europäischen Union daran, eine gemeinsame Infrastruktur für Geoinformationen aufzubauen. Ziel ist es, die Interoperabilität der nationalen Informationsdienste für geographische Basisdaten und Geofachdaten der Bereiche Umwelt ...
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