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Mobil im Niemandsland
Kolumne "Wild Duck"

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Kolumne | Wild Duck | Prof. Dr. Gunter Dueck
Landauf landab reise ich so oft, um Vorträge zu halten. Ich arbeite viel im ICE, im Hotel oder ich beantworte – schon für meine Keynote verkabelt – E-Mails während des Vorvortrages. Da wäre es so schön, überall am Netz zu sein, so wie man doch heute fast überall mit dem Handy anrufen kann. So ein Handy ist noch richtig lieb oder gnädig! Es piept und sagt „außerhalb des Versorgungsgebietes“. Aber im ICE? Der saust durch die Funklöcher, und ich verliere die Verbindung zum Himmel. Da hilft oft nur noch ein Stoßgebet! Mein nagelneuer Laptop mit allerneuester Software von einem g...
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Softwarecodes schreiben Fernsehgeschichte
Kompressionsverfahren und Kodierstandards aus Berlin bringen Fernsehbilder auf Handy und Großbildschirm
Innovationsgrad
Marktreife2009
Die Vielfalt bei den Übertragungswegen für Fernsehprogramme, Kinofilme und Videos stellen für die Anbieter nicht nur neue Verbreitungschancen dar, sondern sind für sie auch eine technische Herausforderung. Denn selbst wenn dank DSLund Kabelmodems mehrere Megabits pro Sekunde in viele Haushalte übertragen werden können und im drahtlosen UMTS-Netz Luftschnittstellen mit einer Bandbreite bis zu 7,2 Mbit/s aufgebaut werden können, sind die damit verfügbaren Bitraten für eine Übertragung unkomprimierter Video- und Fernsehsignale bei weitem nicht ausreichend. Erst der Einsatz leistungsfäh...
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Nicht vor Ort und doch mittendrin
Mit neuen Projektions-, Aufnahme- und Übertragungstechnologien wird die Leinwand zum fast perfekten Live-Erlebnis
Innovationsgrad
Marktreife2010
Wer live dabei sein will, muss vor allem eines haben: Glück! Die Karten für Großveranstaltungen wie Sportevents, Popkonzerte oder die Operngala sind meist bereits nach wenigen Tagen, manchmal sogar nur Stunden und Minuten ausverkauft. Bei denen, die dabei Pech haben, wird „public viewing“ immer beliebter. Mittlerweile treffen sich nicht nur Fußballfans auf dem Platz vor dem Rathaus, um auf Großleinwänden gemeinsam das Geschehen als Fernsehübertragung am Bildschirm mitzuverfolgen, auch das public viewing von Opern wird - beispielsweise in München oder Bayreuth - immer beliebter. Tro...
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Bewegend bis in den letzten Winkel
Intelligente Mediensteuerung macht aus Standardkomponenten ein vielfältig einsetzbares Showsystem
Innovationsgrad
Marktreife2009
Die Dämmerung legt sich wie ein Schleier über die Szenerie: Eng zusammengedrängt stillen die Wildtiere ihren Durst am Wasserloch der Wüstenoase. Über den Köpfen der Kinobesucher blitzen am tiefblauen Himmel die ersten Sterne auf. Plötzlich ein Rascheln ganz links hinten im Kinosaal. Auf der linken Wand, unmittelbar neben den Sitzreihen, schleicht sich ein Löwe auf Beutefang an…
Rundumprojektionen wie diese zählen seit Jahren zu den Highlights in Vergnügungsparks und Planetarien. Damit die Zuschauer mitten in das Filmgeschehen eintauchen können, ist bisher allerdings ein hoher tec...
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Unterm Strich: 56,9 Millionen = erwartete Anzahl der weltweiten Nutzer von Handy-TV Ende 2008 38,5 Millionen = Rückgang der Besucherzahlen in deutschen Kinos seit 2002 84% = Anteil der Bundesbürger, die wochentags zwei Stunden oder mehr fernsehen1,5 = Anzahl der Kinobesuche pro Einwohner und Jahr4.830 = Anzahl der Kinoleinwände in Deutschland Ende 2007
Seit die „Bilder laufen lernten“, haben die Entwickler von Aufnahme- und Projektionstechnologien für Film und Fernsehen ein gemeinsames Ziel: Sie wollen erreichen, dass die Bilder auf der Leinwand den Zuschauer so in ihren Bann ziehen, ...
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Die Krise als Chance
Kolumne "Communiqué"
Dass aus den größten Krisen oft auch die größten Fortschritte entstehen, haben wir in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bei einigen der weltgrößten Unternehmen mitverfolgt, und dies sollte in der aktuellen Situation Mut machen – ernsthaft! Nehmen Sie nur Procter&Gamble: Als sich hier Ende der 90er Jahre der Börsenwert halbiert hatte und die Innovationsfolgerate um mehr als ein Drittel abgesackt war, musste zwangsläufig gehandelt werden. Die „R&D“- Abteilung (im Englischen seit langem üblich für „Forschung und Entwicklung“) wurde umdefiniert in „C&D“ („C...
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Disziplinarität ist tot
Kolumne "Kochbuch"
Welches große Problem der Forschung lässt sich überhaupt noch innerhalb einer Disziplin lösen? Ich denke: Überhaupt keines! Jede wirkliche Problemaufklärung – sei es in der Teilchenphysik, wozu die technische Großanlage eines Mega-Teilchenbeschleunigers in Genf benötigt wird, oder zur Entwicklung einer Gesundheitsinfrastruktur von morgen – kann nur jenseits disziplinärer Beschränkungen gelingen. Nur das Verlassen der Disziplinen führt zu neuen Optionen, ob das den immer noch mehrheitlichen Verfechtern einer Abgrenzung von in Fakultäten organisierten Fachdisziplinen nun gefällt...
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It‘s only Rock‘n Roll
Kolumne "Killers Applikation"
No Expectations (1968) – am treffendsten lässt sich die Lage der Musikindustrie wohl mit den Worten von Mick Jagger und Keith Richards beschreiben. Die Rolling Stones – das ist die Musik der ewigen Jugend, also jener, die mittlerweile im sechsten oder siebten Lebensjahrzehnt steht, entsprechend meist ein bisschen zu Geld gekommen ist und somit eine äußerst interessante Käufergruppe bildet – ein wahrer Silver Train (1973) also.
Den aber kann sich der altehrwürdige Plattenkonzern EMI nicht mehr leisten, weshalb die Stones heuer das Label gewechselt haben. Gotta Get Away, wie sie es 1...
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