Berliner Firmenlauf 2012

Wissen, wer dahinhter steckt

Können Sie sich ausweisen?

02. März 2007 — 

In großen Gebäuden bleiben häufig viele Räume leer. Nicht, weil sie nicht genutzt werden könnten, sondern einfach, weil niemand weiß, dass sie leer stehen.

Eine umfassende Gebäudeverwaltung könnte hier Abhilfe schaffen. Auch in Hinsicht Zugangsberechtigungen und -beschränkungen von Räumen oder Gebäuden könnte sie eine Lösung sein. Durch ein zentral gesteuertes System, mit dessen Hilfe einfach Berechtigungen ausgesprochen oder aufgehoben werden, könnte die Sicherheit enorm erhöht werden.

 

Sicherheitssysteme müssen auch flexibel sein, so dass im Notfall schnell eingegriffen werden kann. Verschlossene Türen, hinter denen sich noch Menschen befinden, wenn ein Gebäude vom Einsturz bedroht ist, können eine große Gefahr darstellen. Auch bei Feuer müssen Sicherheitskräfte sofort Zugang zu den entsprechenden Räumen haben. Intelligente Automationssysteme ermöglichen eine zielgruppengenaue Verwaltung der Zugangsrechte und sorgen so für eine optimale Sicherheit im Gebäude.

 

Zu bestimmten Gebäuden sollen nur ausgewählte Besucher Zutritt haben. Authentifizierungschips und Codekarten erfüllen zwar diesen Zweck, können jedoch abhanden kommen oder gestohlen werden. Ebenso gelten sie nicht als absolut fälschungssicher und können leicht weitergegeben werden. Hier ist dann eine genauere Zutrittsüberwachung gefragt. Biometrische Merkmale gelten als fast völlig fälschungssicher und können nur schwer gestohlen werden. Außerdem kann der einzelne Mitarbeiter sie nicht einfach verlieren.

 

Bei Gebäuden, in denen eine Identifizierung mit Smartcards sinnvoll ist, kann diese auch für mehr Funktionen eingesetzt werden. So sind nicht nur Räume und Gebäude mit einem Zugangscode versehen, auch Dokumente und Dateien können mit Hilfe von verschiedenen Zertifikaten verschlüsselt und geöffnet werden. Die Public Key Infrastruktur sorgt hier für optimalen Schutz und erleichtert den Umgang mit vertraulichen Dokumenten. Die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Unternehmen wird dadurch erheblich vereinfacht.

 

Für jeden Account ein anderes Passwort, für jede Authentifizierung ein neuer Code, den man sich mühselig merken soll. Denn Aufschreiben ist streng verboten und gefährdet die Sicherheit, die durch die Passwortvergabe gewährleistet wurde. Nützlich ist hier der PasswordSitter, der bestens auf die Passwörter aufpasst. Merken muss man sich dabei nur noch ein einziges Passwort. Optimale Sicherheit für die anderen Passwörter ist dennoch gegeben, denn der Passwordsitter schweigt, auch wenn ihm andere Passwörter angeboten werden oder er getäuscht werden soll.

 

Nicht nur an Passwörtern möchte man sparen, auch Unterschriften sind mühselig wenn sie in großen Mengen gefordert werden. Vor allem Prominente und Ärzte können hiervon ein Lied singen. Doch im Gegensatz zu den Prominenten haben die Ärzte hierfür bereits ein Mittel gefunden. Die Digitale Signatur ist nicht nur fälschungssicher, sie spart dem Arzt auch eine Menge Tinte und Nerven. Durch einen einfachen Klick im Browser können sie nun ihre täglich geforderten Unterschriften abgeben. Ob es wohl bald auch Autogrammkarten per Email gibt?

 

    MEHR

      Fehlt etwas?

      Neues Schlagwort

      Bitte registrieren Sie sich.

      HIER

      14 mal gelesen

      0 Kommentar(e)

      http://innovisions.de/beitraege/wissen-wer-dahinhter-steckt/

      Kommentare zu diesem Beitrag

      0 Kommentare