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Sichere Systeme werden selbstständig
Aus der Projektgruppe Sicherheit und Zuverlässigkeit wird eine eigene Einrichtung
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© Fraunhofer AISEC —
Aus der in München ansässigen Projektgruppe Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fraunhofer SIT ist zum 1. Juli die selbständige Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) geworden.
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Seit 1. Juli gibt es eine neue Fraunhofer-Einrichtung. Die in München ansässige Projektgruppe Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) wurde vom Senat der Fraunhofer-Gesellschaft zu einer eigenen Einrichtung ernannt. Somit ist der Münchner Teil des Fraunhofer SIT nun selbständig und trägt den Namen »Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit, Fraunhofer Research Institution for Applied and Integrated Security AISEC«. Die Schwerpunkte der zunächst 60 Forscher liegen in den Bereichen der Sicherheit von Embedded Systems und Cloud Computing. Zudem arbeiten die Sicherheitsexperten an den Themen Produkt- und Know-how-Schutz, Netzwerksicherheit, digitale Identitäten und Schutz der Privatsphäre.
»Mit einem Mix aus Informatikern, Elektrotechnik-Ingenieuren, Mathematikern und Betriebswirten bieten wir ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenz- und Technologie-Profil, um unseren Kunden individuell zugeschnittene Lösungen für eine integrierte Systemsicherheit anzubieten«, verdeutlicht Prof. Dr. Claudia Eckert, langjährige Leiterin des SIT in Darmstadt. Sie wird die neue Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit leiten. In Kooperation mit Unternehmen und der öffentlichen Hand entwickeln die Münchner Sicherheitsexperten verlässliche, vertrauenswürdige und manipulationssichere IT-Systeme. »Indem wir in Darmstadt vorwiegend Fragen der Sicherheit von Software und Anwendungen behandeln und in München komplette Systemsicherheitslösungen anbieten, können wir der Nachfrage der Industrie nun in allen Aspekten nachkommen«, betont Fraunhofer-Forschungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Buller.
Fraunhofer AISEC kooperiert eng mit der TU München, wo Prof. Eckert an der Fakultät für Informatik den Lehrstuhl für Sicherheit in der Informatik innehat. »Wir werden in den kommenden Jahren unseren Weg fortsetzen und unsere Forschungsbereiche gezielt ausbauen. Zwei Schwerpunkte sind die Themen SmartGrid und SmartMobility inklusive Automotive-Security und Elektromobilität. Auch unsere Test- und Demonstrationslabore für Hardware-Sicherheit, Netzwerksicherheit und Cloud-Sicherheit werden kontinuierlich erweitert«, so die Leiterin der neuen Einrichtung. (nst)
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