Berliner Firmenlauf 2012

Klick mir auf die Augen, Kleines

Durch den Einbau anklickbarer Zusatzinformationen in einen Film eröffnen sich neue Dimensionen für die Wissensvermittlung

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Marktreife2010

31. August 2010 — 

Wir Menschen sehen, lesen und surfen. Überall auf der Welt. Dabei haben wir uns fast daran gewöhnt, entweder den Fernseher einzuschalten oder zum Buch zu greifen. Entweder Zeitung zu lesen oder zu surfen. Entweder eine DVD hinzulegen oder ein Onlinelexikon anzuklicken. Diese Haltung des »Entweder-oder« beim Medienkonsum ist natürlich zum einen der Praktikabilität geschuldet: Welcher Zuseher hat während eines TV-Films schon seinen PC griffbereit? Aber sie ist auch historisch gewachsen, denn die meisten von uns sind mit deutlich weniger Medien groß geworden als heute zur Verfügung stehen und kamen – salopp gesagt – bislang kaum auf die Idee, Medien wie Fernseher, Buch oder Internet parallel zu nutzen.

Das aber ändert sich im Medien- und Informationszeitalter 2.0 zusehends. Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Mindline surfen fast 40 Prozent der 14- bis 19-Jährigen, während sie Fernsehen schauen. Im Durchschnitt aller Altersklassen ist es immerhin schon jeder Siebte, der seinen Fernsehkonsum durch das Internet ergänzt. Dabei orientiert sich das Klickverhalten zwar nicht zwangsläufig nur an den im TV gezeigten Inhalten. Trotzdem aber zeigen extreme Häufungen beispielsweise nach dem Einblenden einer Internetadresse in Unterhaltungs- oder Werbesendungen, dass Zuschauer unterschiedliche Medien parallel nutzen, um sich beispielsweise vom TV-Programm inspirieren zu lassen, um sich dann im Internet mit weiteren Informationen zu versorgen. Ein hohes Interesse an gelegentlichen Zusatzinformationen von Film- und Fernsehzuschauern darf also nicht nur unterstellt werden, sondern ist empirisch belegbar. Es ist sogar davon auszugehen, dass die parallele Nutzung entweder von einem Unterhaltungs- und einem Informationsmedium oder von zwei Informationsmedien deutlich ausgeprägter wäre, wenn dafür nicht mindestens zwei Geräte am selben Ort vorhanden sein und jeweils aktiv eingesetzt werden müssten.

Eine in dieser Hinsicht fast „revolutionäre“ Form der Verknüpfung von Film und Information in einem Gerät bietet künftig die interaktive Videotechnologie, wie sie am Fraunhofer FOKUS mit „Non-linear Video“ entwickelt wurde. Jede im Film vorkommende Sequenz, jedes gezeigte Objekt und jede Person wird »anklickbar« – vorausgesetzt, die Komponenten wurden einer entsprechenden Vorbehandlung unterzogen. So können je nach Wunsch und Interessenlage weitere Informationen abgerufen werden. Sei es in Form von filmischen Hintergrundinformationen, Texten oder Webseiten. „Wenn der Zuschauer ein Objekt seines Interesses anklickt, stoppt das Video. Sofort werden Zusatzinformationen oder weitere Videoinhalte angezeigt“, erklärt Dr. Stefan Arbanowski, der zusammen mit seinem Kollegen Robert Seeliger für die Entwicklung von Non-linear Video verantwortlich ist. Zudem wird es möglich, dass beispielsweise beim Einblenden einer Telefonnummer und einer Emailadresse diese – ähnlich wie die Kontaktdaten im Computer – lediglich markiert beziehungsweise angeklickt werden muss, um mit dem Teilnehmer oder dem Mailprogramm verbunden zu werden. Weil die Technologie auf Web-Standards aufbaut, funktioniert Non-linear Video auf den verschiedensten Endgeräten: am (internetfähigen) TV ebenso wie auf dem Mobiltelefon und natürlich auch auf Personal Computer beziehungsweise Mac. Zusätzlich bietet NLV vielfältige Varianten zur Verlinkung von Inhalten, so dass die Interaktionsmöglichkeiten für den Zuschauer, die grafische Aufbereitung der Zusatzinformationen sowie der Inhalt selbst in einem für das jeweilige Endgerät „maßgeschneiderten“ Format zur Verfügung gestellt werden können.

Im Gegensatz zu einem traditionellen Filmbeitrag, der einen linearen Handlungsstrang aufweisen muss und deshalb die Möglichkeiten der Informationsaufnahme stark einschränkt, bietet ein Non-linear Video mehrstufige Interaktionsebenen. Sowohl für den Inhalt selbst, indem bestimmte Elemente angeklickt werden, als auch zwischen den interaktiven Objekten und nachgeschalteten Zusatzinformationen. So muss sich ein interessierter Zuschauer beispielsweise nicht an den linearen Verlauf eines Forschungsfilms halten, sondern kann sich anhand einer Stichwortsuche auf der nachgeschalteten Informationsebene nur die Sequenzen heraussuchen lassen, die ihn (zunächst) interessieren. Seien es eine Zusammenfassung der ersten Entwicklungsschritte, Fragen zum gesellschaftlichen oder technischen Hintergrund eines Projekts, Informationen zur Finanzierung oder Auskünfte zu Institutionen, dem Forschungsleiter oder Teammitgliedern. »Nutzer müssen nicht wie bisher minutenweise vorspulen, wenn sie nach bestimmten Inhalten in einem Filmbeitrag suchen. In einem non-linearen Video können sie durch die Eingabe eines Stichworts jede audioaudiovisuelle Information direkt ‚anspringen‘, ähnlich wie dies beispielsweise beim Recherchieren bestimmter Stichwörter über eine Suchmaschine im Web üblich ist«, erklärt Arbanowski.

Außerdem lassen sich nicht nur die mit einem Film verknüpften Informationen und Kommunikationskanäle auf die jeweils zur Verfügung stehende Hard- und Software anpassen. Je nach Interesse des Einzelnen kann sich ein Zuschauer entsprechend seinem Interessenprofil nach einer individualisierten Anmeldung spezifizierte Informationen zur Verfügung stellen lassen. Filmfreaks könnten beim Klassiker »Casablanca« durch einen Klick auf die Hauptpersonen Näheres über deren Biografie und Querverweise zu anderen Filmen erfahren. Eher historisch ambitionierte Zuseher können mit entsprechenden Klickmöglichkeiten auf Drehorte, Häuser, Fahrzeuge oder auch die Kleidung versorgt werden. Und Regie-Liebhaber erhalten Zusatzinformationen etwa zu Filmeinstellungen. »Die Personalisierung der Informationen im Hinblick auf die speziellen Interessengebiete eines Zuschauers ist vor allem dann wichtig und sinnvoll, wenn der Filmgenuss nicht mit einer Überfülle an möglichen Informationen geschmälert werden soll«, betont Arbanowski. 

Allerdings muss sich das Vorfiltern der angebotenen Informationen nicht ausschließlich am Profil des Zuschauers orientieren. Denkbar ist auch eine standort- oder situationsbezogene Vorselektion: Kirchen oder historische Gebäude in einem für Touristen produzierten Film »anklickbar« zu machen, ist sicherlich in jedem Fall sinnvoll. Informationen über Öffnungszeiten oder den Kauf von Eintrittskarten einzublenden, ist hingegen eher dann zweckmäßig, wenn sich der Tourist mit seinem Smartphone in der Nähe der Sehenswürdigkeit befindet. Zusätzlich könnte aber auch – beispielsweise bei Forschungsthemen und Dokumentationen – neben einer allgemeinen auch eine kostenpflichtige Informationsebene oder eine spezifische »Premiumebene« mit wichtigen Kontaktdaten von Experten zur Verfügung gestellt werden. Während der Wissenschaftsfilm und seine erste Informationsebene allgemein erzählen und damit dazu dienen kann, Interesse am Thema oder an Produktwelten zu wecken, ermöglichen die nachgeschalteten Ebenen eine Spezialisierung des Inhalts und stellen exklusives Datenmaterial und weitere Fakten zu den Themen und Objekten im Video zur Verfügung.

„Ein Zuschauer kann sich Videoinhalte künftig über vier Interaktionsebenen erschließen“, resümiert Arbanowski: Einmal über die »klassische« Methode, also das lineare Rezipieren eines Films. Zum zweiten durch das gezielte »Anspringen« von Sequenzen, die mit einem bestimmten Schlagwort verlinkt sind. Zum dritten durch interaktive Objekte, die zu einem Text, Audiomaterial, weiteren Videos, Bildern oder Webseiten verlinken. Und zum vierten durch das Nutzen zusätzlicher Kommunikationskanäle, mit denen die Zusatzinformationen im Filmmaterial verknüpft sind. Dazu gehören beispielsweise Telefonie, Chat und Mail sowie die Möglichkeiten von Web 2.0 und Social Media. So kann etwa durch den Klick auf einen Twitter- oder Facebook-Button der Verweis auf einen als interessant empfundenen Inhalt direkt kommuniziert werden. »Letztlich verhält sich Non-linear Video wie Webseiten«, betont Arbanowski: Einzelne Teilbereiche könnten annotiert und mit weiterführenden Inhalten verknüpft werden. Interessant seien diese neuartigen Möglichkeiten beispielsweise für alle, die unterschiedlichen Zielgruppen komplexe Technologien erklären wollen. Insbesondere technisch-wissenschaftliche Inhalte können so in anschaulichen und interaktiven Filmen dargestellt werden.

Um Non-linear Video nutzen zu können, müssen zunächst die relevanten Stellen im Film identifiziert werden. Die Forscher haben dafür eine intelligente Software entwickelt: Ein so genanntes Tagging-Tool unterstützt den Editor dabei, relevante Objekte zu definieren. Diese können ähnlich wie in einem Zeichenprogramm grob über eine Form wie ein Viereck oder einen Kreis definiert oder (teils mit Hilfe einer Randerkennung) fein „ausgeschnitten“ und markiert werden. Ist dies einmal geschehen, wird das so gekennzeichnete Objekt automatisch während der gesamten Bildfolge einer Sequenz gekennzeichnet. Die Software „erkennt“ und markiert das Objekt also auch, wenn es sich bewegt und dabei seine Größe ändert, wie dies etwa bei einem vorbeifahrenden Fahrzeug der Fall ist. Lediglich nach einem Perspektivenwechsel, also wenn in einer Folgeszene die Kamera von einem anderen Ort aus filmt, muss das zu verlinkende Objekt neu markiert werden. Alle gewünschten Zusatzinformationen und Schlagworte werden anschließend in einer speziell konzipierten Datenbank in Form von XML-Metadaten abgelegt, die später von den Video-Playern ausgelesen und interpretiert werden können.

Obwohl grundsätzlich jeder Film zu einem interaktiven Video weiterentwickelt werden kann, empfiehlt Stefan Arbanowski bei der Neuerstellung von Werbefilmen, Wissenschaftsfilmen oder Dokumentationen die Möglichkeiten von Non-linear Video in das Konzept einzubeziehen. »Es hätte beispielsweise wenig Sinn einen Videoclip, der für einen Musiksender wie MTV produziert wird, mit der Technik von Non-linear Video nachzubearbeiten. Allein wegen der Vielzahl der Perspektivenwechsel und des hohen Tempos der Schnitte sei es Zuschauern schwer zumutbar ein bestimmtes Objekt nachzuverfolgen, um es anzuklicken«, erklärt der Forscher. Um eine optimale Wahrnehmung des interaktiven Videos zu gewährleisten, erprobt Fraunhofer FOKUS deshalb verschiedene Formate, wie Videoinhalte produziert sein sollten. Dazu gehören zum Beispiel das Austesten idealer Geschwindigkeiten für Film, Schnitt und Szenenwechsel und die Einstellung geeigneter Perspektiven, so dass der Zuschauer die Objekte planvoll anklicken kann. Zudem werden verschiedene Einsatzszenarien wie Home-Entertainment, interaktive Werbung und Kiosk-Terminals erprobt.

„Einsatz auf dem Fraunhofer Science-to-Business Portal“

Experten von Fraunhofer FOKUS haben die interaktive Video-Technologie und deren Anwendungsmöglichkeiten erstmals auf der CeBIT 2010 vorgestellt. Künftig soll diese Technologie auch für die Realisierung des Präsidialprojektes III der Fraunhofer Gesellschaft eingesetzt werden. Im Rahmen dieses Projekts entwickelt Fraunhofer eine Internet-basierte Science-to-Business-Plattform, die auf personalisierte, interaktive Videoinhalte mit zeitsouveräner Navigation aufbaut. Sie soll zum Wissenstransfer und zur Kontaktpflege zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft, ihren Instituten und der Wirtschaft dienen. Ziel ist es über die Technologien der Fraunhofer-Gesellschaft in Form kurzer interaktiver und multimedialer Angebote zu informieren. Mit Hilfe des Fraunhofer Scienceto-Business-Portal (S2B-Portal) erhalten Zuschauer unter anderem die Möglichkeit via Non-linear Video auf die in das eingestellte Video enthaltenen Objekte interaktiv zuzugreifen und dazugehörige Zusatzinformationen anzuklicken. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die direkte Verknüpfung von Inhalten, deren Autoren und möglichen Interessenten. Die multimedialen Präsentationen verbinden deshalb interaktives Videomaterial mit externen Inhalten der Institute der Fraunhofer Gesellschaft. Dazu gehören beispielsweise Whitepapers oder Produktblätter, weitere interaktive Präsentationen oder Informationen zu den leitenden Forschern eines Projekts. Die angebotenen Inhalte werden per Mobiltelefon, Laptop, Desktop-PC sowie TV-Gerät abrufbar sein.


Interaktive Videos

Durch interaktive Videotechnologien lassen sich Filme und Fernsehsendungen mit weiterführenden Informationen verknüpfen. Damit ist der Zuschauer in der Lage, sich nicht nur wie bislang üblich durch das Vor- und Zurückspulen entlang der Zeitachse durch ein Video bewegen. Er kann sich gezielt zu bestimmten Frequenzen und Inhalten bewegen, ohne zu wissen, zu welchem Zeitpunkt diese in einer Dokumentation vorgestellt werden (zeitsouveräne Navigation). Auch ein Springen auf eine tiefere Informationsebene als sie ein Film bieten kann ist jederzeit möglich. Der Nutzer navigiert dabei mithilfe der Objekte, die gezeigt werden. Sobald er auf ein für ihn interessantes Objekt klickt, werden Zusatzinformationen oder weitere Videoinhalte in Form von Bildern, Texten, Animationen, Videos oder als PDF angezeigt. Für Anwender wie Anbieter ist die Non-linear-Video-Technologie bereits heute schnell und einfach bei geringen Betriebskosten nutzbar. Die Dienste lassen sich ergänzend zum bestehenden Informationshintergrund jederzeit nach Wunsch personalisieren oder durch automatische Empfehlungsmechanismen erweitern.

 

Nutzungsszenario: Spaziergang durch Berlin

Beim Ansehen eines Tourismus-Films über Berlin kann der Zuschauer mit seiner Fernbedienung den Fernsehturm, das Brandenburger Tor oder den Berliner Dom „aktivieren“: Das Video hält an und stellt in der gewünschten Sprache Zusatzinformationen bereit. Der Anwender hat nun die Möglichkeit, sich Details über die Quadriga oder technische Daten des Fernsehturms anzusehen. Auch hinterlegte Routen- und Fahrpläne einer Buslinie sind per Klick auf einen durch das Bild fahrenden Bus abrufbar. Abhängig von den bereitgestellten Inhalten, kann sich der Nutzer nach Interesse zeitlich und inhaltlich in der Navigation vertiefen.

 

Non-linear Video Analyser

Mit Hilfe eines Non-linear Analyser können – ähnlich wie das von Webseiten her bekannt ist – die Zugriffe auf einen Film ebenso ausgelesen werden wie die Häufigkeit, mit der bestimmte Objekte angeklickt wurden. Anbieter von interaktiven Videos haben so die Möglichkeit, die Interessen ihrer Zuseher besser kennen zu lernen und künftige Produktionen darauf auszurichten.

 

Nutzungsszenario: Wissenschaftsfilm

Nanotechnik gilt als Schlüsseltechnologie für die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Themen und die Weiterentwicklung von Produkten (fast) jedes Anwendungsbereichs. Das wiederum bedeutet, dass nicht nur das Interesse an Neuerungen zu diesem Thema entsprechend groß ist. Auch die »Zielgruppe« ist entsprechend breit gefächert. Dazu gehören Forscher, die sich informieren wollen, inwieweit aktuelle Forschungsergebnisse auch für ihren Bereich anwendbar sind, Journalisten, Studierende, Dozenten und Professoren, die sich auf dem Laufenden halten wollen, Wirtschaftsunternehmen, die an einer praktischen Umsetzung von Erkenntnissen arbeiten, und natürlich auch allgemein interessierte Menschen mit unterschiedlichen Vorbildungen. Sollte bislang ein Film über Nanotechnologie erstellt werden, mussten die Macher sich entweder auf eine der vielen Zielgruppen konzentrieren oder aber eine Art »Mainstream- Video« produzieren, indem »für fast jeden etwas« dabei war. Beide Lösungen erwiesen sich in der Regel als recht teuer. Mit Hilfe von Non-linear Video wird es nun erstmals möglich, jede dieser Zielgruppen in einer einzigen Produktion anzusprechen. Durch das Nutzen verschiedener Informationsebenen lässt sich ein und derselbe Film mit Daten und Fakten unterschiedlicher Wissenstiefe ergänzen. Und dies mit einfachen und damit vor allem kostengünstigen Mitteln.

Einen weiteren Vorteil bietet die Technik insbesondere für den Bereich Wissenschaft: Bislang wurde der Vorteil des Mediums Film, nämlich die Möglichkeit einer anschaulichen und bildhaften Darstellung, dadurch konterkariert, dass ein schnelles und gezieltes Informieren über einen Sachverhalt nicht möglich war. Viele Interessierte griffen deshalb bislang wieder auf geschriebenen Text zurück. Durch Non-linear Video wird es nun möglich, die Pluspunkte für audiovisuelle Medien auszuschöpfen und deren Nachteile weitgehend zu egalisieren.

Nutzungsszenario: Informations- und Werbefilm

Für die Werbeindustrie bietet Non-linear Video vielfältige Möglichkeiten. So kann ein Werbefilm, der als Informationsmedium eine hohe Aufmerksamkeit genießt, mit zusätzlichen Angeboten ergänzt werden, um die Aufmerksamkeit des Zusehers noch stärker zu binden. Neben
Querverweisen beispielsweise zu anderen Produkten lassen sich auch Imagefilme über ein Unternehmen integrieren. Besonders interessant dürfte aber die Möglichkeit sein, Wettbewerbe oder Spiele mit dem Film zu verknüpfen. Der Zuschauer wird auf diese Weise angeregt, sich intensiver mit einem Produkt, dessen Hintergrund und seinen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Weil er »selbstbestimmt« agieren kann und den Film nicht nur passiv konsumieren muss, steigen Interesse und Identifikation.

 

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