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Das Schwimmbad als Korallenriff
Das Schwimmbad als Korallenriff
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Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT)
in Sankt Augustin hat erstmals ein System für den Einsatz von „Augmented Reality“ unter Wasser realisiert. Ein gewöhnliches Schwimmbad lässt sich damit etwa in ein Korallenriff mit Fischen, Muscheln und Unterwasserpflanzen verwandeln. Die besondere Herausforderung bei der Umsetzung lag darin, das AR-System „wasserdicht“ zu gestalten. Zudem mussten die Geräte für die Anwendung so robust konstruiert werden, dass sie dem Wasserdruck standhalten. Zentrales Element des AR-Unterwasser- Systems ist ein vor der Taucherbrille befestigtes Display. Die Verarbeitung der Daten und die Einblendung der virtuellen Objekte erledigt ein ultra-mobiler PC, den der Taucher auf dem Rücken trägt. Eine Kamera an der Taucherbrille erkennt mit Hilfe so genannte Marker in der Umgebung, wo welches Objekt auftauchen soll. Getestet wird derzeit eine „Spiele-Version“, doch auch Anwendungen des ARSystems für Berufstaucher sind in Planung.
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