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Nachwuchs-Informatiker beweisen Kreativität

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14. Dezember 2009 — 

Die Sieger des 27. Bundeswettbewerbs Informatik stehen fest. Die fünf Nachwuchstalente, kürzlich in Essen ausgezeichnet von Frau Prof. Nicole Schweikardt, der Beiratsvorsitzenden, werden als Bundessieger auch in die Studienstiftung des deutschen Volkes übernommen. Außerdem gibt es (auch für viele weitere Preisträger) Sach- oder Geldpreise.

Als Bundessieger prämiert wurden Simon Blessenohl (Hamburg), Armin Krupp (Meppen), Toni Mattis (Kromsdorf bei Erfurt), Klaas-Hendrik Poelstra (Dortmund), Joachim Priesner (Stuttgart). Weitere Preisträger sind Manuel Eberl (Dingolfing), Niklas Hambüchen (Bonn), Daniel Hugenroth (Ostbevern), Matthias Kemper (Ladbergen), Sarah Lutteropp (Kassel), Ulrich Mierendorff (Sankt Augustin), Philip Trettner (Steinburg). 

Mit dem Ingo-Wegener-Preis für die herausragendste Gesamtleistung ausgezeichnet wurde Joachim Priesner. Einen Sonderpreis für die originellste Einzelidee erhielt Enrico Reiß (Lindow), für den besten Vortrag Joachim Priesner, für besonders kooperatives Verhalten Armin Krupp und für die beste Leistung unter den jüngeren Teilnehmern wurde Jonathan Schmidt-Dominé (Düsseldorf) ausgezeichnet. Der Förderpreis – eine Sprachreise, gestiftet von Steinfels – ging an Sebastian Stamm (Jena).

Eine Schülerin und 26 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich aus einem Kreis von rund 1.100 Bewerbern in zwei Wettbewerbsdurchgängen für die Endrunde des Bundeswettbewerbs qualifiziert. Dann mussten sie sich an zwei Wettbewerbstagen einer Jury aus sechzehn Informatikern von Schulen, Hochschulen und aus der Wirtschaft stellen. Die Jury bewertete Fachwissen und Persönlichkeit der Kandidaten. So bestand eine der Wettbewerbsaufgaben darin, im Rahmen einer Gruppenarbeit ein Konzept für eine Internet-Suchmaschine zu entwickeln. In Einzelgesprächen mussten die Informatik-Talente ihre Problemlösefähigkeit durch logisches und strukturiertes Denken unter Beweis stellen.

„Alle Finalisten des Bundeswettbewerbs gehören zum Spitzennachwuchs der deutschen Informatik“, so Schweikardt: „Im gesamten Verlauf des Wettbewerbs haben sie eindrucksvoll nachgewiesen, dass sie sämtliche für dieses Fach wichtigen Kompetenzen und Begabungen in höchstem Maße besitzen.“ Die Endrunde des diesjährigen Bundeswettbewerbs Informatik und die Siegerehrung im Colosseum in Essen wurde vom Energiekonzern RWE ausgerichtet. „Ich bin beeindruckt von den hier gezeigten Leistungen der Schülerinnen und Schüler“, lobte Chittur Ramakrishnan, Geschäftsführer der RWE IT GmbH.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik und des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und findet seit 1980 statt. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert, von den Landes-Kultusministerien unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern beherrschen wollen. Teilnehmen können Schüler und Auszubildende bis 21 Jahre.

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Letzte Kommentare auf InnoVisions

15 Kommentare

Clouddienste sind vorerst vor allem was für Informations-und Wissensjunkies in Wissensberufen. Ob sie sich über Facebook hinaus überhaupt jemals stark in der Masse durchsetzen werden, wage ich stark zu bezweifeln.

Vertrauen? Sicherheit? Ach, funktionieren soll es!

Michael P. via InnoVisions am 08. März 2012

Das ist mal was wirklich nützliches. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Menschen den Aktionsradius, die Beweglichkeit und Geschwindigkeit von Industrierobotern oft unterschätzen. Jetzt bitte noch so, dass man nicht erst ein 3D-Modell der Halle mit allen Anlagen bauen muss, sondern, dass das System selbst lernt, welcher Roboter sich in welchen bereichen bewegt.

Sicher arbeiten mit Kollege Roboter

Mohser via InnoVisions am 22. Februar 2012

Vielen Dank für Ihre Information und Ihren Kommentar. Bezugnehmend auf den ersten Punkt, so berichten wir in unserem Beitrag darüber, dass embedded high speed Hardware Komponenten am Fraunhofer HHI entwickelt werden, jedoch nicht an der HTW Berlin. „[…] entwickeln die Spezialisten für High-Speed-Hardware-Architekturen am Fraunhofer HHI neuartige Hardware-Komponenten. […]“ Bitte entschuldigen Sie jedoch vielmals den Fehler bzgl. der Position von Prof. Gregorius. Diesen Sachverhalt werden wir umgehend in dem Artikel richtig stellen.

Embedded Systems am Fraunhofer HHI

InnoVisions Redaktion - Ines Lehrke via InnoVisions am 22. Februar 2012

Richtigstellung zu falschen Angaben in diesem Beitrag Der seit 15 Jahren an der HTW angebotenen Studiengang Mikrosystemtechnik bildet in erster Linie neben einschlägigen Grundlagen Studenten auf den fachlichen Gebieten Entwurfstechniken, Applikation und Technologie der Mikrosystemtechnik erfolgreich aus. Im Zusammenhang damit bestanden und bestehen viele Beziehungen mit Betrieben und Institutionen vor allem in Berlin. Mit einiger Überraschung nehmen deswegen die langjährigen Professorenkollegen im Studiengang Mikrosystemtechnik der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) hier zur Kenntnis, dass neuartige embeddet high speed hardware Komponenten in unserem Studienbereich entwickelt werden sollen. Davon ist uns nichts bekannt. Auch existiert in unserer (Fach-) Hochschulstruktur überhaupt kein Institut für Mikrosystemtechnik. Im vergangenen Jahr wurde dagegen die im Studiengang Mikrosystemtechnik vakante Stelle für Lehraufgaben auf den Gebieten Mikroelektronik, Mikrooptik und Mikrosensorik mit dem Kollegen Prof. Gregorius - [...] – wieder besetzt. [...] [A.d.R.: Kommentar wurde gekürzt, um den Schutz der Privatsphäre im Arbeitsverhältnis zu gewährleisten.] Der Studienganssprecher für Mikrosystemtechnik an der HTW Berlin.

Embedded Systems am Fraunhofer HHI

Schauer via InnoVisions am 21. Februar 2012

Sie haben es ja noch Gold...ich arbeite im Gesundheitswesen - auf unseren Kongressen wird immer wieder deutlich, dass die meisten Kassenfürsten, Ärztevertreter und Klinikkonzernherrscher immer noch hoffen, dass dieses Internet nur eine Modeerscheinung ist und wir bald wieder alles auf Holz klöppeln wie '87. Ich will immer Steine schmeissen, wenn ich da im Publikum sitze.

E-Mobile – Zeit für den Bildschirmwechsel

MQuentin via InnoVisions am 24. Oktober 2011

Eine sicher gute Idee, aber durch die zahlreichen Sicherheitslücken (http://www.ausweis-app.com/sicherheitsluecke/gehackt-malware/) und die geringe Akzeptanz im Internet (aktuell noch), stellt sich die frage nach dem Nutzen.

Der Ausweis fürs Netz

Alex via InnoVisions am 20. September 2011

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