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Arbeiten in der vernetzten Fabrik
Studie zur Produktionsarbeit der Zukunft
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Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine wird sich revolutionieren. Die Studie „Produktionsarbeit der Zukunft“ stellt Lösungsansätze und Zukunftsvisionen vor.
Nach Mechanisierung, Industrialisierung und Automatisierung befinden wir uns auf dem Weg in eine vierte industrielle Revolution, in der Vernetzung und Kommunikation eine immer wichtigere Rolle spielen. Eine neue Studie gibt Aufschluss darüber, inwieweit die Entwicklungen der Industrie 4.0 bereits Einzug in deutsche Unternehmen gehalten haben und welches Potenzial sie bergen. Fest steht: Trotz des hohen Automatisierungsgrads werden die Maschinen die Menschen nicht aus den Produktionshallen verdrängen. Vielmehr sollen sie sie bei den immer komplexer werdenden Aufgaben unterstützen.
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Flexibilität in der Personaleinsatzplanung
In Zukunft wird es für Unternehmen in der Industrie wichtiger denn je sein, nach Bedarf zu arbeiten und schnell auf Kundenanfragen und Aufträge reagieren zu können. Die Zeiten der Stechuhr sind vorbei, flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit haben Einzug gehalten. Auch die Personaleinsatzplanung soll flexibler werden. Statt einer zeitaufwändigen mündlichen Planung, könnten sich die Mitarbeiter zukünftig über Smartphones untereinander abstimmen und auf Einsatzanfragen des Schichtleiters in Echtzeit reagieren.
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Robotbook, Social Machines und Industrie 4.0
Kolumne "Wild Duck"
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Manchmal gibt es einen irren Hype um etwas Neues, wie zum Beispiel um Facebook, als es an die Börse ging. Man kann aber auch eine neue Generation von Industrie ganz einfach nüchtern verstandesmäßig ausrufen lassen: Industrie 4.0. Die Regierung gibt 200 Millionen Forschungsgelder für Leuchtturmprojekte in Industrie 4.0 aus und schon gibt es so etwas wirklich – irgendwann jedenfalls.
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Den Menschen im Blick
Sicher mit Industrierobotern arbeiten
Roboter sind kompromisslos, wenn es um das Erfüllen ihres Auftrags geht. Fast überall, wo Menschen und mobile Maschinen zusammenarbeiten, können riskante Situationen entstehen, die ein hohes Verletzungsrisiko bergen. Neuartige Sicherheitstechnologien machen mit Hilfe intelligenter Raumüberwachung potenzielle Unfallquellen rechtzeitig aus und helfen so, Gefahren zu minimieren. Ein Konfigurationstool identifiziert schlecht einsehbare Arbeitsbereiche, anschließend werden diese mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet. Ein visuelles Überwachungssystem erfasst mit Hilfe von Stereokameras in Echtzeit die Objekte im Raum, und eine Kommunikationsplattform kann in Gefahrensituationen selbständig in die Robotersteuerung eingreifen.
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Aus dem Handgelenk geschüttelt
Qualitätskontrolle per Handzeichen
Die Sorgfalt, mit der die Qualität beispielsweise lackierter Autoteile bei der BMW Group kontrolliert wird, ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Per Hand kontrollieren die Mitarbeiter jeden Stoßfänger und geben ihn dann durch manuelle Eingabe ihres »O.K.« oder der Fehlerbeschreibung für den weiteren Prozess frei. Gemeinsam mit der BMW Group hat das Fraunhofer IOSB nun ein Verfahren entwickelt, mit dem Mitarbeiter die auf Karosserieteilen entdeckten Fehler durch eine einfache Zeigegeste dem System mitteilen können. Die Genauigkeit ist hoch, die Aufwandsersparnis enorm.
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Maschinendialog
Industrie 4.0 soll die Vernetzung in die Produktion bringen
Neben Cloud Computing und Big Data hört man seit einiger Zeit ein weiteres Schlagwort, dass im Zusammenhang mit der Digitalisierung einer ganzen Branche steht: Industrie 4.0. Der Begriff bezeichnet den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien und die fortschreitende Vernetzung vor allem in der Produktion, aber auch darüber hinaus. Die diesjährige Hannover Messer nannte das Thema ›Integrated Industries‹ und meinte damit dasselbe. Die Zahl 4 verweist auf die vierte industrielle Revolution seit dem 19. Jahrhundert. Diese könnte allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen.
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Kampf dem Krebs
Tumorgewebe genauer erkennen und bewerten
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Für die optimale Therapieplanung bei Krebserkrankungen ist die Analyse und Bewertung des Tumorgewebes durch die Pathologen unerlässlich. Künftig könnten sie dabei neue Methoden der Bildanalyse zusätzlich unterstützen: Automatische Gewebeklassifikationen erleichtern das Auffinden relevanter Probenbereiche unter dem Mikroskop. Zusätzlich bieten automatisierte Analysen der Tumorpräparate die Chance, mit neuen quantitativen Analysekriterien die Bewertung von Tumoren und die Abschätzung von Krankheitsverläufen zu verbessern.
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Dialog der Dinge
Wie Eingebettete Systeme zu Smart-Ecosystems integriert werden
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Bei Logistikdienstleistern und in der Fertigung gibt es sie bereits: die aktive Zusammenarbeit eingebetteter Softwaresysteme untereinander und mit der Unternehmenssoftware. Noch arbeiten derartige Systeme als Insellösungen. Aber sie belegen das Potenzial, das im Prinzip des Internets der Dinge steckt. Damit die flexible Verbindung von Maschinen und Geräten zu Cyber-Physical-Systems auch in anderen Bereichen und möglichst umfassend und nachhaltig eingesetzt werden kann, muss das Software Engineering neue Wege gehen. Ein wichtiger Schritt dabei: sicherzustellen, dass die Systeme in Fahrzeugen, Maschinen und Geräten über viele Jahre und damit über künftige Entwicklungsschritte der IuK-Technologien hinweg kommunikationsfähig bleiben.
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